🔵 NEU 👉 Teich-Sets — Fertige Sets, die helfen. Und 10 % günstiger.

Helfen wir Donald Trump dabei, den berühmtesten Teich Amerikas zu reinigen? Das ist unser Plan!

Wenn der Präsident der USA die Sanierung des berühmten Spiegelbeckens am Lincoln Memorial in Washington in Auftrag gibt, würden viele erwarten, dass es den Himmel über ihnen perfekt widerspiegelt – umso mehr, wenn dieser ganze „Spaß“ die amerikanischen Steuerzahler astronomische 14,7 Millionen Dollar (umgerechnet rund 12,8 Millionen Euro) gekostet hat.

Die Realität sieht jedoch so aus, dass die ikonische Wasserfläche eher an einen misslungenen Versuch aus dem Chemie- oder Biologieunterricht erinnert als an alles andere. Beim Lincoln Memorial Reflecting Pool begann sich nämlich schon kurz nach der kostspieligen Sanierung die blaue Beschichtung des Beckengrundes abzulösen, das Wasser wurde grün und der National Park Service begann sogar, das Becken wegen der starken Algenbildung mit Wasserstoffperoxid zu behandeln. Präsident Donald Trump startete daraufhin seine inzwischen traditionelle Disziplin – die Suche nach Schuldigen überall um sich herum.

Wer ist schuld? Vandalen, böse Demokraten, ein Reporter und sogar ein ehemaliger Olympiateilnehmer

Laut Trump sind Vandalen, „kranke und verdorbene Menschen“ oder Personen, die korrosive Chemikalien ins Wasser geschüttet haben sollen, für das Problem verantwortlich. Öffentlich hat er dafür jedoch keinerlei Beweise vorgelegt. Zu dieser ganzen Sammlung von Vermutungen fügte er außerdem den ABC-News-Reporter Jonathan Karl hinzu, den er ebenfalls beschuldigte, die Oberfläche des Beckenbodens beschädigt zu haben. Und das ist noch längst nicht alles. In seinem Ausbruch über den Zustand des Beckens machte Trump auch „radikale linke Verrückte“ verantwortlich, seiner Ansicht nach höchstwahrscheinlich Demokraten, die angeblich ihr gesamtes Leben dem Versuch gewidmet haben, Amerika zu zerstören.

Dann kam die nächste Wendung. Der ehemalige olympische Kanute David Hearn wurde festgenommen, nachdem er während einer Fahrradtour am Becken angehalten hatte und lediglich einen langen Streifen des sich ablösenden gummiartigen Materials berühren wollte. In diesem Moment wurde er jedoch von der Nationalgarde festgesetzt und wegen der Beschädigung staatlichen Eigentums beschuldigt. Der Olympiateilnehmer erklärte allerdings, dass er nichts beschädigt habe und lediglich die bereits gelöste Beschichtung berührt habe. So wie es aussieht, kann für den sich ablösenden Beckenboden wohl jeder verantwortlich gemacht werden – außer denjenigen, die die Sanierung geplant, vergeben und durchgeführt haben.

In die ganze Angelegenheit gerät nämlich auch das Unternehmen Atlantic Industrial Coatings, das für die neue blaue Beschichtung des Beckenbodens verantwortlich war, die sich praktisch unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten zu lösen begann. Ein direkter Beweis dafür, dass genau ihre Arbeit für das Ablösen der Beschichtung verantwortlich ist, wurde zwar öffentlich nicht vorgelegt. Wenn sich jedoch eine frische Beschichtung bereits kurz nach dem Trocknen auflöst, fällt es schwer zu behaupten, die Hauptspur führe ausschließlich zu einer Gruppe angeblicher Vandalen mit Chemikalien. Daher stellt sich die Frage, ob die Sanierung des Spiegelbeckens tatsächlich den richtigen Händen anvertraut wurde.

Kurz gesagt: Einen wasserdichten Beweis für einen organisierten Angriff auf die amerikanische Demokratie wird man hier wohl vergeblich suchen.

Warum ist das Wasser grün? Eine einfache Lektion in Biologie

Nun zum weniger dramatischen, aber deutlich wahrscheinlicheren Teil der Geschichte. Grünes Wasser in einem solchen Becken ist keineswegs ein großes Rätsel. In flachen Gewässern gedeihen bei warmem Wetter grüne Planktonalgen und unter bestimmten Bedingungen auch Cyanobakterien besonders gut. Sie profitieren vor allem von warmem, langsam fließendem oder nahezu stehendem Wasser – insbesondere dann, wenn ausreichend Nährstoffe vorhanden sind. Genau solche Bedingungen sind wie geschaffen für derartige Algenblüten.

Und das Lincoln Memorial Reflecting Pool ist für dieses Problem praktisch ein Lehrbuchbeispiel. Es ist etwa 618 Meter lang und 50,9 Meter breit, gleichzeitig sehr flach und enthält ungefähr 25,5 Millionen Liter Wasser. Eine große Oberfläche, geringe Tiefe, sommerliche Hitze, langsame Wasserbewegung und dazu ein Überschuss an Nährstoffen? Das ist kein mysteriöser Sabotage-Thriller, sondern vielmehr ein klassisches Beispiel für ein gestörtes biologisches Gleichgewicht.

Trump geht mit dem grünen Wasser auf seine Weise um. Was würden wir ihm empfehlen?

Wasserstoffperoxid einzusetzen (das für diesen Zweck völlig ungeeignet ist), Kanuten festnehmen zu lassen oder alle Menschen in seiner Umgebung zu beschuldigen, ganz sicher nicht. Dem Weißen Haus würden wir empfehlen, auf die Einschätzungen von Fachleuten zu hören, die das Problem fundiert und zugleich ganz einfach erklären — durch eine ungeeignet gewählte dunklere Beschichtung, die Sonnenstrahlung sehr gut absorbiert und dadurch ideale Bedingungen für das Wachstum von Algen und Cyanobakterien schafft, die tatsächlich für die Grünfärbung des Wassers verantwortlich sind. Das weiß letztlich jeder erfahrene Besitzer eines Gartenteichs.

Und jetzt zum technischen Teil

Zunächst muss das Wasser geklärt und die grüne Trübung beseitigt werden. Dafür würde sich unser Produkt Brilliant Pond hervorragend eignen. Bei einem Volumen von etwa 25,5 Millionen Litern wären gemäß Dosierung ungefähr 765 Liter Brilliant Pond erforderlich. Das ist bereits eine logistische Operation, die beinahe eine eigene Besprechung im Oval Office rechtfertigen würde.

Wenn man auch die eigentliche Ursache des grünen Wassers bekämpfen und das Problem langfristig eindämmen möchte (was wir ausdrücklich empfehlen würden), wäre außerdem das Produkt Fosfoff Pond Pond sinnvoll. Für ein Becken dieser Größe würden ungefähr 255 kg Fosfoff Pond benötigt. Wieder eine durchaus beachtliche Menge.

Und wenn man wirklich konsequent vorgehen möchte, könnte man zusätzlich auf ein Teich-Set gegen grünes Wasser zurückgreifen. Es enthält eine clever zusammengestellte Kombination von Produkten, die genau dieses Problem wirksam bekämpfen und gleichzeitig helfen, ein gesundes biologisches Gleichgewicht im Wasser aufrechtzuerhalten. Allerdings sprechen wir hier nicht mehr von einem einzelnen Set für den Kofferraum eines Autos, sondern eher von einer beträchtlichen Anzahl solcher Sets – je nach gewählter Variante und Dosierung.

Übersetzt in die Sprache von Donald Trump — weniger Kanuten beschuldigen, mehr Arbeit am Wasser.

Die geheimnisvolle Zahl 22

Wir können einfach nicht anders, aber ... wir müssen es tun. Wir müssen die Zahl 22 erwähnen, deren absurde Aura in letzter Zeit auffallend deutlich um Donald Trump schwebt. Es scheint nämlich, als hätte der amerikanische Präsident eine besondere Vorliebe für diese Zahl.

Die Zahl 22 verwendet er nämlich auffallend häufig – einmal behauptet er, Washington D.C. habe 22 Brunnen, obwohl es weniger sind, ein anderes Mal spricht er von 22 zerstörten Schiffen, 22 medizinischen Spezialisten oder von Piloten, die für eine bestimmte Mission exakt 22 Jahre trainiert haben sollen. Noch interessanter wird die Sache dadurch, dass sich hinter der Zahl 22 genau jener Zusatzartikel der US-Verfassung verbirgt, der Präsidenten verbietet, länger als zwei Amtszeiten im Weißen Haus zu bleiben. Ausgerechnet jener Zusatzartikel also, dessen Abschaffung Trump seit Langem anstrebt.

Und so sind wir zu einem fairen Vorschlag gekommen — Donald Trump erhält von uns gerne einen Mengenrabatt von 22 % auf Produkte zur Pflege des Spiegelbeckens in Washington.

P.S.: Denn wenn dieser ganzen Affäre noch etwas fehlt, dann eigentlich nur, dass der Lincoln Memorial Reflecting Pool zum größten Referenzprojekt für grünes Wasser in der Geschichte des politischen Marketings wird.

Zurück auf den Boden der Tatsachen ...

Es ist sonnenklar, dass das Problem des Lincoln-Spiegelbeckens nicht einer Gruppe von Superschurken angelastet werden kann, deren Ziel die Zerstörung Amerikas ist. Nicht Vandalen. Nicht einmal dem armen olympischen Kanuten. Die deutlich wahrscheinlichere Erklärung ist, dass die teure Sanierung schlicht misslungen ist, sich die Beschichtung ablöst und sich in dem flachen, warmen und langsam fließenden Wasser ganz natürlich Algen vermehren.

Wenn Donald Trump also den Lincoln Memorial Reflecting Pool wieder „great again“ machen möchte, sollte er statt nach unwahrscheinlichen Schuldigen zu suchen lieber etwa 765 Liter Brilliant Pond und 255 Kilogramm Fosfoff Pond bestellen. Das ist zwar kein so unterhaltsamer Plan wie eine Pressekonferenz über Vandalen, könnte aber – im Gegensatz zu dieser – tatsächlich funktionieren.

Autor: Bc. Andrea Bělohradská

Wohin als Nächstes?

Entdecken Sie weitere Artikel zur Pflege Ihres Gartenteichs:

Diskussion (0)

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.

Dieses Feld nicht ausfüllen: