❄️ Wie bereitet man den Teich auf den Winter vor? Wir haben eine ✅ Checkliste + häufige Fragen zusammengestellt

Mit welchem Wasser sollte man einen Gartenteich nachfüllen?

Das Nachfüllen von Wasser im Teich gehört zur normalen Pflege – sei es an heißen Sommertagen oder im Frühjahr nach dem Start der Filteranlage. Es wirkt vielleicht wie eine Kleinigkeit, doch gerade die Qualität des nachgefüllten Wassers kann das gesamte Ökosystem Ihres Teiches beeinflussen – von der Gesundheit der Fische bis zum Algenwachstum. Auch das Nachfüllen hat daher seine Regeln, denn nicht jedes Wasser ist geeignet.

Warum verliert der Teich Wasser?

Die häufigsten Gründe für einen sinkenden Wasserspiegel sind:

  • Verdunstung – vor allem im Sommer oder bei starker Strömung und Belüftung
  • Wasseraufnahme durch Pflanzen
  • Natürliches Versickern in den Uferbereichen, wenn die Folie nicht bis zum Rand reicht
  • Wasserverlust durch Undichtigkeiten (defekte Filteranlage, Überlauf oder versteckte Schäden) – prüfen Sie daher immer zuerst, ob kein technisches Problem vorliegt

Welches Wasser eignet sich am besten zum Nachfüllen?

1. Leitungswasser (Trinkwasser)

Die am häufigsten genutzte und am besten kontrollierbare Variante. Es ist sauber und nährstoffarm, enthält jedoch Chlor oder Chloramine, die für Fische und nützliche Bakterien schädlich sein können.

📌 Was tun? Lassen Sie das Wasser mindestens 24 Stunden stehen oder verwenden Sie einen Wasseraufbereiter zur Entfernung von Chlor, wenn Sie direkt mit dem Schlauch nachfüllen.

2. Brunnenwasser

Auf den ersten Blick verlockend – kostenlos und natürlich kühl. Vorsicht jedochEs enthält oft erhöhte Mengen an Eisen, Mangan oder Ammoniak. Das kann für Fische problematisch sein und zu Trübungen führen.

📌 Unsere Empfehlung: Lassen Sie das Wasser immer zuerst analysieren, bevor Sie es regelmäßig verwenden.

3. Regenwasser

Aus ökologischer Sicht eine sehr gute Lösung – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Es muss sauber sein und von einem unbelasteten Dach gesammelt werden – nicht von alten Asbestplatten, Bitumendächern oder Kupferrinnen.

📌 Achtung: Regenwasser hat eine sehr geringe Härte und kaum Pufferkapazität. Dadurch kann der pH-Wert im Teich leicht ins Schwanken geraten.

Wann und wie sollte man Wasser nachfüllen?

  • Am besten langsam und schrittweise. Ein plötzliches Nachfüllen von kaltem Wasser im Sommer kann bei Fischen Stress oder sogar einen Schock auslösen.
  • Der ideale Zeitpunkt? Früh morgens oder abends, wenn die Temperaturen niedriger sind und die Veränderung weniger abrupt ist.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig den Wasserstand. Nachgefüllt werden sollte, wenn der Pegel um etwa 5–10 cm sinkt. Bei größeren Verlusten prüfen Sie sicherheitshalber, ob kein Leck vorliegt.


📌 TIPP: Wenn Sie eine biologische Filterung nutzen, füllen Sie das Wasser lieber regelmäßig in kleineren Mengen nach, damit die nützlichen Bakterien im Teich nicht beeinträchtigt werden.

Und was ist mit Wasserhärte und pH-Wert?

Das nachgefüllte Wasser beeinflusst direkt die Wasserhärte und die Pufferkapazität. Weiches Wasser bedeutet stärkere pH-Schwankungen. Härteres Wasser sorgt für einen stabileren pH-Wert, kann jedoch die Bildung von Kalkablagerungen fördern.

📌 Unsere Empfehlung: Messen Sie Härte und pH-Wert gelegentlich mit Teststreifen. Wenn Sie Regen- oder Brunnenwasser verwenden, sollten Sie die Werte regelmäßig kontrollieren.

Das Nachfüllen von Wasser ist ein wichtiger Bestandteil der Teichpflege. Achten Sie auf die Wasserqualität, überlegen Sie, wann Sie nachfüllen, und denken Sie daran, dass frisches Wasser das Gleichgewicht des gesamten Biotops beeinflussen kann.

Haben Sie Fragen zur Wasserhärte, zum pH-Wert oder zur Auswahl geeigneter Produkte? Kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen gerne weiter.

Autor: Bc. Andrea Bělohradká

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