Was tun, wenn die Fische nach dem Winter geschwächt sind?
Der Winter ist für Teichfische eine anstrengende Zeit. Wenn die Bedingungen nicht günstig waren – zum Beispiel durch häufige Temperaturschwankungen, einen sinkenden Sauerstoffgehalt oder eine verschlechterte Wasserqualität – kann es passieren, dass die Fische im Frühjahr träge wirken, ihr Gleichgewicht verlieren, nicht fressen oder sich nahe der Wasseroberfläche aufhalten. Was kann man dagegen tun?
Warum sind Fische nach dem Winter geschwächt?
Während des Winters wechseln die Fische in eine Ruhephase. Ihr Stoffwechsel verlangsamt sich, sie nehmen keine Nahrung auf und überleben von ihren Energiereserven. Ist der Winter jedoch wechselhaft, wachen die Fische zu früh auf, schwimmen umher und suchen nach Futter. Dabei verbrauchen sie Energie, die eigentlich bis zum Frühjahr reichen sollte. Hinzu kommt möglicher Sauerstoffmangel unter der Eisdecke oder die Zersetzung organischer Rückstände, wodurch sich der Gehalt an giftigen Gasen im Wasser erhöht.

Erste Frühjahrskontrolle der Fische
Sobald die Eisdecke schmilzt und sich die Wassertemperatur stabil über 8 °C hält, ist es Zeit, die Fische genau zu beobachten. Wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken, sollten Sie aufmerksam werden – sie können auf Schwäche, Stress oder eine beginnende Infektion hindeuten.
- Die Fische liegen am Boden oder bewegen sich nur widerwillig
- Sie haben Flecken, gräuliche oder weißliche Beläge
- Sie verlieren das Gleichgewicht, schwimmen schief oder im Kreis
- Sie wirken apathisch und reagieren nicht auf Reize
Wie können Sie die Regeneration der Fische unterstützen?
1. Sorgen Sie für eine gute Wasserqualität
Überprüfen Sie das Filtersystem und nehmen Sie es in Betrieb, sobald das Wasser über 10 °C erreicht. Entfernen Sie möglichst viele organische Rückstände und Schlamm aus dem Teich. Dabei kann ATTACK POND helfen – es bindet Schmutzpartikel und bringt sie an die Oberfläche, wo sie sich leicht entfernen lassen. Anschließend empfehlen sich Starterbakterien wie FILTER POND, die das biologische Gleichgewicht fördern und die Menge schädlicher Stoffe im Wasser reduzieren.
2. Stärken Sie das Immunsystem
Jetzt ist es besonders wichtig, die Abwehrkräfte der Fische zu unterstützen. Ein bewährter Helfer ist PROBIOTIC POND – natürliche Probiotika, die den Fischen helfen, Stress und Temperaturschwankungen besser zu verkraften und eine übermäßige Vermehrung von Krankheitserregern zu verhindern. Die Anwendung ist bereits bei Temperaturen um 10 °C sinnvoll.
📌 TIPP: Füttern Sie nicht zu früh mit normalem Futter. Beginnen Sie erst bei stabilen 10–12 °C und verwenden Sie leicht verdauliches Frühjahrsfutter mit Probiotika.
3. Behandlung von Krankheitssymptomen – FMC POND
Zeigen die Fische Krankheitsanzeichen, sollten Sie sofort handeln. Greifen Sie zu FMC POND – einem natürlichen Präparat, das wirksam gegen Pilze, Parasiten und bakterielle Infektionen hilft. Es kann sowohl gezielt bei einzelnen erkrankten Fischen als auch im gesamten Teich eingesetzt werden – ohne Risiko für gesunde Tiere oder das Ökosystem.
Vorbeugung = weniger Sorgen
Damit sich ähnliche Probleme nicht wiederholen, sollten Sie Ihren Teich im Herbst und Winter gründlich vorbereiten – entfernen Sie organische Rückstände, kontrollieren Sie den Wasserstand, verhindern Sie ein vollständiges Zufrieren der Oberfläche und sorgen Sie für einen ausreichenden Gasaustausch. Hilfreich ist auch die Anwendung von BACTER POND am Ende der Saison. Das Mittel wirkt selbst in kaltem Wasser und baut organische Reste noch vor dem Winter ab.
Im Frühjahr lohnt es sich, den Fischen besondere Aufmerksamkeit zu schenken – beobachten Sie sie regelmäßig, reinigen Sie den Teich und reagieren Sie rechtzeitig. Geschwächte Fische brauchen eine gute Wasserqualität, Unterstützung für ihr Immunsystem und bei Bedarf eine gezielte Behandlung. Nur so können Sie sich in der neuen Saison über einen gesunden und aktiven Teich freuen.
Autor: Bc. Andrea Bělohradská
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